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14
Feb
    M31: It´s not enough to be angry - Fight Capitalism 100%

Aufruf des ...umsGanze!-Bündnisses zur Demonstration am 31.März 2012 in Frankfurt/Main

Ein Untoter geht um in Europa – der untote Neoliberalismus. Mit Ausbruch der Banken- und Finanzkrise schien diese Form des Kapitalismus erledigt. Protestbewegungen, bürgerliches Feuilleton, ja selbst liberale und konservative Wirtschaftsideologen beklagten plötzlich massive Fehlentwicklungen und „Exzesse des Marktes”. Doch die geforderte Kurskorrektur blieb aus. Der Neoliberalismus lebt auf eigentümliche Art und Weise fort. Er ist irgendwie nicht totzukriegen.

Aufruf als pdf lesen | march31.net

 
 
11
Feb
    M31: Europaweiter Aktionstag gegen den Kapitalismus

http://march31.net

Linke Gruppen und libertäre Basisgewerkschaften rufen zu europaweitem Aktionstag auf.

Auf einem internationalen Treffen linker Gruppen und Basisgewerkschaften aus Griechenland, Deutschland, Spanien, Polen und Österreich Anfang Dezember in Frankfurt a. M. wurde beschlossen: Für den 31. März wird unter dem Motto „M31 – European Day of Action against Capitalism“ zu einem europaweiten Aktionstag gegen die autoritäre Krisenpolitik der Troika aus EU-Kommision, IWF und EZB aufgerufen. Die antikapitalistischen Organisationen wollen damit ein deutliches Zeichen gegen den maßgeblich von Deutschland betriebenen Versuch unternehmen, die Wettbewerbsfähigkeit Europas auf dem kapitalistischen Weltmarkt auf dem Rücken von Lohnabhängigen und MigrantInnen zu sanieren. Mit dem international koordinierten Protest soll auch ein Zeichen gegen die nationalistische Stimmungsmache gegen die Lohnabhängigen in den südeuropäischen Ländern und die militärische Abschottung der EU-Außengrenzen gesetzt werden. Dagegen setzen die Organisatorinnen und Organisatoren die Perspektive einer grenzübergreifenden Selbstorganisation der von der Sparpolitik und kapitalistischen Ausbeutung betroffenen Menschen.

Insgesamt soll der Aktionstag im Frühjahr den Auftakt für eine weitergehende, europaweite Kooperation linker Gruppen und Basisgewerkschaften mit massiven Protesten im ganzen Jahr 2012 darstellen. Insofern stellt der Aufruf zum Aktionstag auch eine explizite Aufforderung zur Beteiligung an weitere antiautoritäre Gewerkschaften, Gruppen und Organisationen dar. In ganz Europa werden verschiedene Aktionen stattfinden.

Weitere Infos und Texte u.a. bisher in Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Spanisch, Schwedisch und Türkisch finden sich hier: http://march31.net/

 
 
6
Feb
    Eisenach 2012: Gegen den Tag der Deutschen Burschenschaft!

Nachdem letztes Jahr zum ersten Mal seit 10 Jahren eine antifaschistische Demonstration gegen den Tag der Deutschen Burschenschaft (DB) in Eisenach stattgefunden hat, geht die antifaschistische Intervention 2012 in die nächste Runde.

2011: Hintergründe | Mobizeitung | Demobericht

Das Bündnis gegen Burschentage - dem auch wir seit diesem Jahr angehören - mobilisiert 2012 unter dem Motto: "Den Burschentag zum Desaster machen || Zweite Phase - Der Countdown läuft" zu Aktionen. Neben inhaltlichen und informativen Veranstaltungen, Beiträgen und Aktionen findet auch in diesem Jahr wieder eine antifaschistische Demonstration statt.

Samstag, 2. Juni 2012 | 14.30 Uhr | Marktplatz Eisenach

Aus der Pressemitteilung vom 02.12.2011:

Bündnis gegen Deutsche Burschenschaft kündigt Protest für das Jahr 2012 an

Am Freitag den 2.12.2011 hat das überregionale Bündnis „Gegen den Burschentag der Deutschen Burschenschaft“ über 2.000 Flugblätter an Haushalte in der Thüringer Stadt Eisenach verteilt. In der Stellungnahme kritisiert das Bündnis die Burschenschaften für ihre rassistischen und sexistischen Standpunkte. „Es ist nicht hinnehmbar, dass sich die Deutsche Burschenschaft in Eisenach treffen und ihre völkische Politik betreiben kann“, so Henriette Savasci, Pressesprecherin des Bündnisses. Im Vorfeld ihres letzten Treffens im Juni stand die Deutsche Burschenschaft heftig in der Kritik wegen ihrer Diskussion um den sogenannten „Arierparagraphen“.

 
 
28
Jan
    Bis zu 8000 Menschen gegen den WKR-Ball

Am 27.1.2012 demonstrierten dann bis zu 8000 Menschen gegen den WKR-Ball in Wien. Etwa 1800 Menschen schlossen sich der noWKR-Demonstration an. Vielen Dank an Alle, die zusammen mit antifanet, der Plattform NoWKR, den GenossInnen der autonomen antifa [w], dem ...umsGanze!-Bündnis und uns den Protest auf die Straße getragen und den Burschis das Leben durch unterschiedliche Aktionen schwer gemacht haben. ...umsGanze! meldet sich in den nächsten Tagen mit einer Einschätzung zum Wochenende und den linksradikalen Protesten gegen den WKR-Ball 2012. Eine ausführliche Bündnis-Auswertung erwartet euch dann in den nächsten Monaten.

Im Vorfeld:

Aufruf | Der Standard: Fragen und Antworten zu Anti-WKR-Demos | Infoartikel (Karte, Rechtliches etc.)

Video:

…umsGanze!-TV Folge 11 | (download) | Interview bei indymedia

Nachbereitung:

Internationale Presse
USA:
CBS News: Austrian far right celebrates on Holocaust holiday | The Washington Post: Austria’s 2 faces: As some mourn Auschwitz victims, others gather for right-wing ball
U.K.:
BBC News: ‚Far-right‘ Vienna ball condemned on Holocaust Day
Frankreich:
L‘Express: Marine Le Pen valse à Vienne avec des pangermanistes
Spanien:
Euronews: La extrema derecha europea se da cita en un polémico baile en Viena
Deutschland:
ZDF heute nacht: Ball der Burschenschaften – Polizei-Großeinsatz in Wien | Tagesschau: Demonstrationen gegen Burschenschafterball in Wien

 
5
Jan
    Schünemann, Wargel, Kruse & Co. in Rente schicken!

Ein Märchen von Papa Uwe und dem kleinen Robert...

Am kommenden Dienstag, dem 10.Januar 2012, lädt der RCDS zu einer Veranstaltung in der Uni (ZHG 009, 18h) ein. Vortragende sind der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann und der Göttinger Polizeipräsident Robert Kruse. Einmal mehr soll es um den Schutz vor Anschlägen von „rechts- und linksextremistischen Gruppierungen" gehen und einmal mehr entblöden sich die Veranstaltenden nicht, den Extremismusbegriff aus der Mottenkiste zu ziehen. Dieser zeichnet sich als ein politischer Kampfbegriff des Verfassungsschutzes aus, mit dem Zweck das Streben nach einer vernünftigen, emanzipatorischen Gesellschaft mit der Barbarei der Nazis gleichzusetzen. Selbst in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung wurden bisher „HufeisentheoretikerInnen" nicht für ernst genommen.

Neben der bereits zum wiederholten Mal geäußerten Kritik am Extremismusbegriff lohnt sich auch ein kritischer Blick auf die Referenten. Schünemann, niedersächsischer Innenminister, ist bekannt für seine rigorose Abschiebepolitik und erhielt mit dem ersten nachgewiesenen polizeilichen Einsatz einer Überwachungsdrohne bei politischen Versammlungen zum wiederholten Male den „Big Brother Award". Man kann deutlich sehen, was einem law-and-order-Politiker einfällt, wenn es um Gewaltprävention geht. Anstatt die gesellschaftliche Dimension dieser zu erkennen, verlegt er sich auf Repression, so fordert er beispielsweise das Verbot von „Killerspielen" und die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung. Als Rechtfertigung für seine Ansinnen wird regelmäßig der Schutz der Verfassung herangezogen. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass sich Schünemann mit Kruse, dem ehemaligen Vizepräsident des niedersächsischen Verfassungsschutzes (VS), auf ein Podium setzt.

 
17
Dec
    Verschlüsselt kommunizieren - aktueller PGP-Key

Wir haben einen neuen openPGP Schlüssel. Ihr findet ihn hier

 
16
Dec
    Gera: Spannende Diskussion zur ...umsGanze! Broschüre

Am Donnerstag, dem 15.12.2011 fand im Club Sächsischer Bahnhof in Gera unsere Veranstaltung zum Staatstext des ...umsGanze!-Bündnisses statt, an der etwa 30 interessierte Menschen aus den unterschiedlichsten Spektren teilnahmen.

Wir haben uns sehr über die kontroverse, praxisorientierte und interessante Diskussion gefreut und bedanken uns nochmal bei der Bildungsreihe am Donnerstag (BAD) für die freundliche Einladung.

Zum nochmaligen Nachhören der Inhalte gibt es hier Mitschnitte von bereits gehaltenen Staatstext-Veranstaltungen.

 
 
3
Dec
    Über 300 Menschen bei Demo gegen Naziterror und Rassismus!

aus dem Bericht bei monsters of göttingen

Trotz der widrigen Witterung beteiligten sich heute mehrere Hundert Antifaschist*innen an der unangemeldeten Demonstration gegen Naziterror und Rassismus. Begleitet von einem üppigen Polizeiaufgebot bewegte sich die Demonstration parolen skandierend durch die Göttinger Innenstadt – und ruinierte einigen Bürger*Innen den verregneten Weihnachtsmarkt- besuch endgültig.

Die Demonstration begann am Gänseliesel, wo sich trotz des miserablen Wetters ca. 300 Antifaschist*innen versammelt hatten. Nach einigen Redebeiträgen, welche auch von den Weihnachtsmarkt-Besucher*innen positiv kommentiert wurden, bewegte sich die Demonstration lautstark durch die Innenstadt. Begleitet von ca. 80 Polizeikräften wurde einmal der Weihnachtsmarkt umrundet – zu Zwischenfällen kam es nicht. In verschiedenen Redebeiträgen wurden unterschiedliche Perspektiven auf die jüngste Nazi-Affäre beleuchtet; kritisiert wurde die Verharmlosung der Mordserie als „Bandenkriminalität“ durch die Medien und die andauernde Kriminalisierung antifaschistischen Engagements.

weiterlesen bei monsters of göttingen

Aufruf

 
 


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